Balkonkraftwerk im Altbau
Tobias wohnt im Altbau und möchte ein Balkonkraftwerk installieren, ist aber unsicher wegen der alten Elektrik.
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Checkliste Altbau
Ein Balkonkraftwerk im Altbau kann eine tolle Sache sein, aber es gibt ein paar Dinge zu beachten. Wir helfen dir, die größten Hürden zu meistern.
Der Wunsch nach Solarstrom
Tobias wohnt zur Miete in einem charmanten Altbau in Berlin. Hohe Decken, Stuck – ein Traum. Nur beim Thema Stromkosten sieht es weniger rosig aus. Als er von Balkonkraftwerken hört, ist er sofort begeistert. Endlich unabhängiger werden und selbst Strom erzeugen! Doch dann kommen die Zweifel: Kann er das in seiner Wohnung überhaupt machen? Ist die alte Elektrik dafür ausgelegt? Und was sagt der Vermieter dazu?
Ist ein Altbau überhaupt geeignet?
Altbauten haben oft eine ältere Elektroinstallation. Das muss kein Hindernis sein, aber es ist wichtig, die Gegebenheiten genau zu prüfen. Ein Fachmann kann beurteilen, ob die vorhandenen Leitungen und Sicherungen für die zusätzliche Belastung durch ein Balkonkraftwerk geeignet sind.
Die Unsicherheit wächst
Tobias beginnt zu recherchieren. Er liest von veralteten Zählern, die nicht rückwärtslaufen können, und von Steckdosen, die nicht für die Dauerbelastung ausgelegt sind. Auch die Sache mit dem Vermieter macht ihm Sorgen. Darf der ihm die Installation einfach verbieten? Je mehr er liest, desto größer wird seine Unsicherheit. Er beschließt, sich professionellen Rat zu holen.
Dein Fall ist anders gelagert?
Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.
Brauche ich eine spezielle Genehmigung?
Seit dem Solarpaket I (Mai 2024) ist die Installation von Balkonkraftwerken deutlich vereinfacht worden. Die Bagatellgrenze für die Einspeiseleistung wurde auf 800 Watt erhöht. Trotzdem: Eine Anmeldung beim Netzbetreiber und die Registrierung im Marktstammdatenregister (MaStR) sind Pflicht. Und: Du brauchst die Zustimmung deines Vermieters.
Die Elektrik im Check
Tobias kontaktiert einen Elektriker. Dieser prüft die Leitungen, den Zähler und die Steckdosen. Zum Glück gibt es keine gravierenden Probleme. Die Elektrik ist zwar alt, aber in gutem Zustand. Der Elektriker empfiehlt, eine spezielle Energiesteckdose zu installieren, um die Belastung der alten Leitungen zu minimieren. Kostenpunkt: ca. 100 Euro.
Kann der Vermieter die Installation verbieten?
Der Vermieter hat ein Mitspracherecht, kann die Installation aber nicht ohne triftigen Grund verbieten. Wichtig ist, dass das Balkonkraftwerk fachgerecht installiert wird und keine Gefahr für das Gebäude oder andere Mieter darstellt. Ein offenes Gespräch mit dem Vermieter ist immer der beste Weg.
Das Gespräch mit dem Vermieter
Tobias sucht das Gespräch mit seinem Vermieter. Er erklärt ihm sein Vorhaben, zeigt ihm die Expertise des Elektrikers und versichert ihm, dass er alle Auflagen erfüllen wird. Der Vermieter ist zunächst skeptisch, lässt sich aber von Tobias' Engagement überzeugen. Er stimmt der Installation unter der Bedingung zu, dass ein Fachmann die Anlage installiert und regelmäßig überprüft.
Unsicher bei der Umsetzung?
Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.
Endlich Solarstrom!
Tobias hat es geschafft! Mit der Zustimmung des Vermieters und der fachgerechten Installation kann er nun seinen eigenen Solarstrom erzeugen. Er spart nicht nur Geld, sondern leistet auch einen Beitrag zum Umweltschutz. Die Investition in das Balkonkraftwerk und die Elektrikprüfung zahlen sich auf lange Sicht aus.