EEG-Auslauf

Theresa, PV-Besitzerin

Besitzt eine PV-Anlage seit 2010 und sorgt sich um die sinkende Vergütung.

PV-Anlage
Bestand, installiert 2010
EEG-Vergütung
Läuft bald aus
Eigenverbrauch
Gering

Die Zeit läuft

Theresa steht vor der Frage, wie sie ihre PV-Anlage nach dem Auslaufen der EEG-Vergütung wirtschaftlich nutzen kann. Eigenverbrauch und neue Vermarktungswege sind entscheidend.

Einschätzung: Handlungsbedarf

Die PV-Anlage im Alter

Theresa und ihr Mann haben im Jahr 2010 eine PV-Anlage auf ihrem Einfamilienhaus installieren lassen. Damals war das ein großer Schritt in Richtung Unabhängigkeit und Umweltschutz. Die Einspeisevergütung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) war attraktiv und hat sich über die Jahre gerechnet. Nun, fast 20 Jahre später, flattert ein Brief ins Haus. Der Netzbetreiber informiert über das baldige Auslaufen der EEG-Vergütung. Theresa ist beunruhigt: Was bedeutet das für die Wirtschaftlichkeit ihrer Anlage? Lohnt sich die PV-Anlage überhaupt noch?

Hätte man sich nicht früher informieren müssen?

Theoretisch ja, aber die meisten Anlagenbetreiber beschäftigen sich erst kurz vor dem Auslaufen der Förderung intensiv mit dem Thema. Die gute Nachricht: Es gibt verschiedene Optionen, um die Anlage weiterhin sinnvoll zu nutzen und sogar die Rentabilität zu steigern.

Die Vergütung sinkt

Mit dem Auslaufen der EEG-Vergütung bricht ein wichtiger Pfeiler der Finanzierung weg. Bisher wurde der erzeugte Strom zu einem festen Satz ins öffentliche Netz eingespeist. Dieser Satz war deutlich höher als der aktuelle Marktpreis. Nun erhält Theresa nur noch den sogenannten "Jahresmarktwert Solar" abzüglich einer Vermarktungspauschale. Dieser Wert liegt deutlich unter der ursprünglichen EEG-Vergütung. Die Frage ist also: Was tun mit dem erzeugten Strom, wenn die Einspeisevergütung kaum noch etwas bringt?

Dein Fall ist anders gelagert?

Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.

Lohnt sich die Anlage jetzt gar nicht mehr?

Doch, die Anlage produziert weiterhin sauberen Strom! Die Herausforderung besteht darin, diesen Strom optimal zu nutzen. Anstatt ihn fast wertlos einzuspeisen, sollte Theresa den Eigenverbrauch erhöhen. Das bedeutet, den selbst erzeugten Strom direkt im eigenen Haushalt zu verbrauchen.

Eigenverbrauch ist Trumpf

Theresa recherchiert und stellt fest: Der selbst verbrauchte Strom spart bares Geld. Denn jede Kilowattstunde, die sie nicht vom Energieversorger beziehen muss, reduziert ihre Stromrechnung. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 30-40 Cent pro Kilowattstunde summiert sich das schnell. Um den Eigenverbrauch zu erhöhen, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Geräte bewusst dann einschalten, wenn die Sonne scheint, oder über die Anschaffung eines Stromspeichers nachdenken.

Ist ein Stromspeicher nicht zu teuer?

Die Anschaffung eines Stromspeichers ist eine Investition, die sich langfristig rechnen kann. Er speichert den überschüssigen Solarstrom und gibt ihn abends oder nachts wieder ab, wenn die Sonne nicht scheint. So kann Theresa einen Großteil ihres Strombedarfs mit selbst erzeugtem Strom decken und die Unabhängigkeit erhöhen. Alternativ kann man auch über eine intelligente Steuerung nachdenken, die den Stromfluss optimiert.

Drei Wege zur Optimierung

Theresa hat nun drei Optionen: Erstens, den Eigenverbrauch ohne zusätzliche Investitionen erhöhen, indem sie beispielsweise Waschmaschine und Trockner tagsüber laufen lässt. Zweitens, einen Stromspeicher nachrüsten, um den Eigenverbrauch deutlich zu steigern. Drittens, den überschüssigen Strom weiterhin einspeisen und zusätzlich nach Direktvermarktungsmodellen suchen, die möglicherweise eine höhere Vergütung als den reinen Jahresmarktwert Solar bieten. Eine Beratung durch einen Energieexperten kann helfen, die beste Strategie für ihre individuelle Situation zu finden.

Unsicher bei der Umsetzung?

Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.

Die Sonne scheint weiter!

Auch nach dem Auslaufen der EEG-Vergütung ist die PV-Anlage von Theresa noch wertvoll. Durch die Erhöhung des Eigenverbrauchs und die Prüfung alternativer Vermarktungswege kann sie weiterhin von der Sonnenenergie profitieren und ihre Stromkosten senken. Im besten Fall spart sie so jährlich 200 bis 500 Euro.

Wie geht es weiter?

Das beschreibt meine Situation

Wir zeigen dir passende Tarife und Speichersysteme.

Zu Corrently →

Bei mir ist es etwas anders

Unser Energie-Assistent hilft bei Sonderfällen

Zum Assistenten →