PV-Speicher-Fail
Hat in PV mit Speicher investiert, aber den Tarifwechsel vergessen.
- Anlage
- PV + Speicher
- Tarif
- Grundversorgung
- Problem
- Ineffizient
Teurer Strom
Sabine hat in eine PV-Anlage mit Speicher investiert, um unabhängiger zu sein. Doch sie ist immer noch in der teuren Grundversorgung. Das muss sich ändern!
Der Traum vom Eigenstrom
Sabine träumte von der eigenen Stromversorgung. 2022 ließ sie eine PV-Anlage mit Speicher auf ihr Einfamilienhaus installieren. Die Anlage sollte ihren Eigenverbrauch maximieren und sie unabhängiger von steigenden Strompreisen machen. Die Investition war zwar hoch, aber Sabine freute sich auf sinkende Stromrechnungen. Der Installateur kümmerte sich um die Anmeldung beim Netzbetreiber und die Formalitäten für die Einspeisevergütung. Sabine lehnte sich zurück und genoss die ersten sonnigen Tage mit ihrer eigenen Stromquelle.
Hätte der Installateur nicht den Tarifwechsel übernehmen müssen?
Der Installateur ist Experte für die Installation, aber nicht unbedingt für Tarife. Er kann Empfehlungen geben, aber der Wechsel liegt in der Verantwortung des Hausbesitzers. Viele Installateure bieten mittlerweile aber auch eine Tarifberatung als Zusatzleistung an. Fragen Sie am besten direkt nach!
Die böse Überraschung
Ein Jahr später kam die Ernüchterung. Trotz PV-Anlage und Speicher war Sabines Stromrechnung immer noch hoch. Sie verglich ihren Verbrauch mit dem Vorjahr und stellte fest: Der Eigenverbrauch war zwar gestiegen, aber der Strombezug aus dem Netz immer noch beträchtlich. Bei genauerer Betrachtung entdeckte sie, dass sie immer noch im Grundversorgungstarif ihres lokalen Anbieters war – dem teuersten Tarif überhaupt!
Dein Fall ist anders gelagert?
Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.
Aber speichert der Speicher nicht genug Strom?
Ein Speicher optimiert den Eigenverbrauch, aber er kann nicht zaubern. Wenn die Sonne nicht scheint oder der Verbrauch hoch ist, muss Strom aus dem Netz bezogen werden. Und der ist in der Grundversorgung besonders teuer. Der Speicher wird optimal genutzt, wenn der Tarif zum Verbrauchsverhalten passt.
Das teure Missverständnis
Sabine realisierte, dass sie einen entscheidenden Fehler gemacht hatte: Sie hatte sich nach der Installation nicht um einen passenden Stromtarif gekümmert. Die Grundversorgung ist zwar flexibel und einfach, aber eben auch sehr teuer. Im Schnitt zahlen Kunden in der Grundversorgung 200-500€ pro Jahr mehr als in einem günstigen Sondertarif. Bei Sabines hohem Verbrauch durch den Speicher ist die Differenz wahrscheinlich noch größer.
Ist ein Tarifwechsel nicht kompliziert?
Im Gegenteil! Der Wechsel ist meist online in wenigen Minuten erledigt. Wichtig ist, die Zählernummer und den aktuellen Verbrauch bereitzuhalten. Der neue Anbieter kümmert sich um die Kündigung des alten Vertrags. Und das Beste: Die Kündigungsfrist in der Grundversorgung beträgt nur zwei Wochen.
Raus aus der Kostenfalle
Sabine recherchiert online nach einem günstigeren Tarif mit flexiblen Konditionen. Sie vergleicht verschiedene Anbieter und achtet auf Ökostromtarife, die zu ihrem nachhaltigen Lebensstil passen. Nach wenigen Klicks hat sie einen passenden Tarif gefunden und den Wechsel beauftragt. Innerhalb von zwei Wochen ist sie aus der teuren Grundversorgung raus und spart ab sofort bares Geld. Zusätzlich prüft sie, ob ein dynamischer Tarif für sie in Frage kommt, um den Speicher optimal zu nutzen.
Unsicher bei der Umsetzung?
Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.
Endlich sparen!
Sabines Fehler hat sich als teure Lektion erwiesen. Durch den Wechsel aus der Grundversorgung spart sie nun voraussichtlich 300-600€ pro Jahr. Die Investition in die PV-Anlage mit Speicher lohnt sich jetzt noch mehr. Und Sabine hat gelernt: Auch nach der Installation ist es wichtig, den Stromtarif im Blick zu behalten.