Wärmepumpe statt Speicher?
Andrea hat eine PV-Anlage und möchte ihren Eigenverbrauch optimieren.
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Wärmepumpe statt Speicher?
Andrea hat eine PV-Anlage und möchte ihren Eigenverbrauch erhöhen. Lohnt sich ein Speicher oder wäre eine Wärmepumpe die bessere Wahl?
Andreas Ausgangslage
Andrea und ihr Mann bewohnen ein Einfamilienhaus aus den 1990er Jahren. Vor einigen Jahren haben sie eine PV-Anlage auf dem Dach installiert. Bisher wurde der erzeugte Strom ins Netz eingespeist. Angesichts steigender Strompreise überlegt Andrea, wie sie den Eigenverbrauch erhöhen kann. Ein Batteriespeicher schien ihr zunächst die logische Lösung. Doch dann kam die Idee auf, die alte Ölheizung durch eine Wärmepumpe zu ersetzen. Nun steht sie vor der Frage: Batteriespeicher oder Wärmepumpe? Beides zusammen sprengt das Budget.
Hätte der Installateur nicht beides anbieten müssen?
Ein guter Installateur berät umfassend. Allerdings ist es üblich, dass zuerst die Frage nach dem Batteriespeicher kommt. Eine Wärmepumpe ist eine größere Investition und erfordert eine detailliertere Analyse des Heizbedarfs. Außerdem ist der Installationsaufwand deutlich höher.
Die Ölheizung wird teurer
Die alte Ölheizung macht Andrea zunehmend Sorgen. Die Heizölpreise sind volatil und die Technik ist veraltet. Ein Heizungsausfall im Winter wäre fatal. Gleichzeitig ist Andrea bewusst, dass ein Batteriespeicher zwar den Eigenverbrauch erhöht, aber nicht die Heizung ersetzt. Die Entscheidung wird immer schwieriger. Sie fragt sich, ob die Investition in eine Wärmepumpe nicht langfristig sinnvoller wäre, auch wenn sie zunächst teurer ist.
Dein Fall ist anders gelagert?
Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.
Kann meine PV-Anlage überhaupt eine Wärmepumpe versorgen?
Das hängt von der Größe der PV-Anlage und dem Strombedarf der Wärmepumpe ab. Eine grobe Faustregel: Pro kW Heizleistung der Wärmepumpe sollte mindestens 1 kWp PV-Leistung vorhanden sein. Eine genaue Berechnung ist aber unerlässlich. Ein Energieberater kann hier Klarheit schaffen.
Die Kosten im Blick
Andrea recherchiert im Internet und findet heraus, dass die Kombination aus PV-Anlage und Wärmepumpe viele Vorteile bietet. Nicht nur, dass sie unabhängiger von fossilen Brennstoffen wird, sondern auch die Möglichkeit, den selbst erzeugten Strom optimal zu nutzen. Durch den Bezug von Heizstrom profitiert Andrea außerdem von reduzierten Netzentgelten. Die Ersparnis liegt typischerweise bei 20-25% gegenüber dem Haushaltsstrom.
Kann mein Stromnetz die Wärmepumpe überhaupt verkraften?
Moderne Wärmepumpen sind in der Regel gut ins Stromnetz integrierbar. Allerdings kann es in älteren Häusern notwendig sein, den Stromanschluss zu verstärken. Der Netzbetreiber prüft die Gegebenheiten vor Ort und gibt Auskunft über eventuelle Kosten.
Andreas Weg zur Wärmepumpe
Andrea entscheidet sich, einen Energieberater zu kontaktieren. Dieser analysiert den Heizbedarf des Hauses und berechnet die optimale Größe der Wärmepumpe. Außerdem prüft er, ob der Stromanschluss ausreichend dimensioniert ist. Basierend auf diesen Erkenntnissen holt Andrea Angebote von verschiedenen Installateuren ein. Sie achtet darauf, dass die Wärmepumpe über eine intelligente Steuerung verfügt, die den Eigenverbrauch des PV-Stroms maximiert.
Unsicher bei der Umsetzung?
Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.
Wärmepumpe lohnt sich!
Andrea hat die richtige Entscheidung getroffen! Durch die Kombination aus PV-Anlage und Wärmepumpe spart sie nicht nur Heizkosten, sondern leistet auch einen Beitrag zum Klimaschutz. Die Investition mag zunächst hoch erscheinen, aber langfristig profitiert sie von niedrigeren Energiekosten und einer Wertsteigerung ihrer Immobilie. Typischerweise kann Andrea mit einer jährlichen Ersparnis von 500-1000€ rechnen.