Grundversorgungs-Falle
Haus gekauft, Wärmepumpe nachgerüstet, hohe Stromrechnung
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Teure Wärme
Michael hat eine Wärmepumpe in seinem Altbau installiert. Durch den hohen Verbrauch ist er (unwissentlich) in der teuren Grundversorgung gelandet. Ein Anbieterwechsel spart bares Geld.
Der Traum vom Eigenheim
Michael und seine Frau haben sich einen Traum erfüllt: Ein sanierungsbedürftiges Haus aus den 70er-Jahren. Nach und nach wird alles auf Vordermann gebracht. Letztes Jahr war die alte Ölheizung fällig. Nach langer Recherche fiel die Wahl auf eine moderne Wärmepumpe. "Endlich weg vom Öl!", dachte sich Michael. Der Installateur lobte die Effizienz und versprach niedrige Heizkosten. Doch die erste Stromrechnung war ein Schock.
Hätte der Installateur nicht aufklären müssen?
Gute Frage! Eigentlich sollte der Fachmann darauf hinweisen, dass eine Wärmepumpe den Stromverbrauch deutlich erhöht. Und dass es spezielle Tarife für Wärmepumpen gibt. Aber leider ist das nicht immer der Fall. Viele Installateure konzentrieren sich auf die Technik, nicht auf die laufenden Kosten.
Die böse Überraschung
Die erste Jahresabrechnung kam mit dem nächsten Schock: Fast 5.000 Euro für Strom! Michael war ratlos. Er hatte zwar mit höheren Kosten gerechnet, aber nicht mit so einer Summe. Ein Anruf beim örtlichen Energieversorger brachte Klarheit: Michael war (unwissentlich) in der Grundversorgung gelandet – dem teuersten Tarif überhaupt. Durch den hohen Stromverbrauch der Wärmepumpe war er automatisch dort einsortiert worden.
Dein Fall ist anders gelagert?
Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.
Was ist die Grundversorgung überhaupt?
Die Grundversorgung ist ein Auffangnetz. Sie greift, wenn kein anderer Stromvertrag besteht. Das ist praktisch, aber teuer. Grundversorger haben oft höhere Preise als andere Anbieter, weil sie eine Versorgungspflicht haben. Sie müssen jeden Kunden aufnehmen – egal, ob er zahlt oder nicht. Diese Kosten werden auf die Kunden umgelegt.
Das Sparpotenzial
Michael recherchierte im Internet und fand heraus, dass es spezielle Stromtarife für Wärmepumpen gibt. Diese sind oft deutlich günstiger als die Grundversorgung. Durch einen Anbieterwechsel könnte er mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Die Preisunterschiede sind enorm: Während Michael in der Grundversorgung über 40 Cent pro Kilowattstunde zahlte, gab es Sondertarife für unter 30 Cent.
Ist ein Tarifwechsel nicht total kompliziert?
Im Gegenteil! Der Wechsel ist einfacher als gedacht. Online-Vergleichsportale helfen, den passenden Tarif zu finden. Der neue Anbieter kümmert sich um die Kündigung beim alten Versorger. Michael muss nur seine Zählernummer und den Jahresverbrauch angeben. Der ganze Prozess dauert oft nur wenige Minuten.
Der Weg zum günstigen Tarif
Michael nutzte ein Vergleichsportal und fand einen günstigen Wärmepumpen-Tarif. Er gab seine Daten ein und wählte einen Anbieter mit Ökostrom-Option. Der Wechsel wurde online bestätigt. Zwei Wochen später erhielt er die Kündigungsbestätigung vom Grundversorger. Ab dem nächsten Monat zahlte er deutlich weniger für seinen Strom. Die Ersparnis: Über 400 Euro im Jahr!
Unsicher bei der Umsetzung?
Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.
Geld gespart!
Michael hat den Fehler Grundversorgung erkannt und gehandelt. Durch den Wechsel zu einem günstigeren Wärmepumpen-Tarif spart er jetzt über 400 Euro im Jahr. Ein einfacher Schritt mit großer Wirkung!