Bäckerei Schmidt
Hoher Stromverbrauch, PV-Anlage, wenig Zeit für Tarifoptimierung.
- Verbrauch
- 30.000-80.000 kWh/Jahr
- PV-Anlage
- Vorhanden
- Messung
- RLM
Stromfresser Bäckerei?
Ihre Bäckerei hat hohe Stromkosten trotz PV-Anlage? Finden Sie mit wenigen Schritten heraus, ob ein optimierter Stromtarif und Eigenverbrauchs-Erhöhung möglich sind.
Der Ofen läuft, die Kosten steigen
Familie Schmidt betreibt ihre Bäckerei in dritter Generation. Die Backöfen laufen fast den ganzen Tag, Kühltheken und Kaffeemaschinen verbrauchen zusätzlich Strom. Vor zehn Jahren wurde eine PV-Anlage auf dem Dach installiert, um die Kosten zu senken. Trotzdem ist Herr Schmidt unzufrieden: Die Stromrechnung ist immer noch enorm hoch. Er hat kaum Zeit, sich um Tarifoptimierung zu kümmern, und fragt sich, ob die PV-Anlage überhaupt richtig genutzt wird. Die monatliche Abrechnung erfolgt über eine RLM-Messung, was die Sache zusätzlich verkompliziert.
Hätte der Installateur der PV-Anlage nicht einen passenden Tarif empfehlen müssen?
Der Installateur ist Experte für die Installation, aber nicht unbedingt für den besten Stromtarif. Außerdem ändern sich die Tarife ständig. Es liegt in der Verantwortung des Bäckereibetreibers, regelmäßig zu prüfen, ob es günstigere Angebote gibt.
Die EEG-Vergütung läuft aus
Ein weiterer Punkt kommt hinzu: Die PV-Anlage von Bäckerei Schmidt ist zehn Jahre alt. Das bedeutet, dass die garantierte Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bald ausläuft. Familie Schmidt erhält dann nur noch den sogenannten "Jahresmarktwert Solar", der deutlich niedriger ist. Das macht es noch wichtiger, den Eigenverbrauch zu erhöhen und einen optimalen Stromtarif zu finden.
Dein Fall ist anders gelagert?
Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.
Ist ein Tarifwechsel für Gewerbebetriebe nicht viel komplizierter als für Privathaushalte?
Ja, ein Tarifwechsel mit RLM-Messung ist etwas aufwendiger, da die Angebote individueller sind und die Verbrauchsdaten der letzten Jahre analysiert werden müssen. Aber es gibt spezialisierte Vergleichsportale und Energieberater, die sich darum kümmern und den Prozess vereinfachen können.
Das Sparpotenzial ist enorm
Herr Schmidt recherchiert und stellt fest: Viele Bäckereien mit ähnlichem Verbrauch zahlen deutlich weniger für Strom. Durch einen optimierten Tarif und eine bessere Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms könnte die Bäckerei Schmidt jährlich zwischen 1.500 und 3.000 Euro sparen. Das ist eine Summe, die sich im hart umkämpften Bäckereigewerbe bemerkbar macht.
Kann ich meinen Betriebsstrom überhaupt mit dem PV-Strom verrechnen?
Ja, der selbst erzeugte Strom kann direkt in der Bäckerei verbraucht werden. Das reduziert den Bezug aus dem öffentlichen Netz und senkt die Stromkosten. Moderne Energiemanagementsysteme können den Eigenverbrauch zusätzlich optimieren, indem sie beispielsweise energieintensive Geräte gezielt dann einschalten, wenn die Sonne scheint.
Drei Schritte zur Kostenersparnis
Familie Schmidt nimmt sich einen Nachmittag Zeit, um die Stromsituation zu analysieren. Zuerst holt sie die RLM-Daten der letzten Jahre vom Netzbetreiber ein. Dann vergleicht sie Angebote von Gewerbestromtarifen, entweder selbst oder mit Hilfe eines Energieberaters. Schließlich prüft sie, ob es Möglichkeiten gibt, den Eigenverbrauch zu erhöhen, beispielsweise durch den Einsatz eines Energiemanagementsystems oder die Anpassung der Produktionszeiten.
Unsicher bei der Umsetzung?
Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.
Deutlich weniger Stromkosten
Durch einen Tarifwechsel und die Optimierung des Eigenverbrauchs kann die Bäckerei Schmidt ihre jährlichen Stromkosten um 1.500 bis 3.000 Euro senken. Das ist eine Investition, die sich schnell bezahlt macht und die Wettbewerbsfähigkeit der Bäckerei sichert.