Volleinspeisung ade?
Hat 2018 eine PV-Anlage installiert und freut sich über die Einspeisevergütung.
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Volleinspeisung überdenken
Andrea hat 2018 auf Volleinspeisung gesetzt. Bei den aktuellen Strompreisen sollte sie prüfen, ob Eigenverbrauch nicht sinnvoller ist.
Die Ausgangslage
Andrea erinnert sich gut an das Jahr 2018. Die Entscheidung für eine PV-Anlage auf ihrem Einfamilienhaus war goldrichtig. Sie hatte sich für die Volleinspeisung entschieden, weil die Einspeisevergütung damals attraktiv war. Der bürokratische Aufwand schien geringer und die Rendite höher als beim Eigenverbrauch. Jedes Jahr freute sie sich über die Gutschrift ihres Energieversorgers. Die hohen Strompreise der letzten Zeit haben sie aber stutzig gemacht.
War die Volleinspeisung damals wirklich die beste Wahl?
Rückblickend war die Entscheidung für die Volleinspeisung in Andreas Fall durchaus nachvollziehbar. Die Einspeisevergütungen waren höher als heute und der Strompreis noch nicht so explodiert. Allerdings hat sich die Situation grundlegend geändert. Was damals optimal war, muss heute nicht mehr gelten.
Die veränderten Rahmenbedingungen
Seit 2018 sind die Strompreise deutlich gestiegen. Gleichzeitig sind die Einspeisevergütungen für Neuanlagen gesunken. Andreas hohe Vergütung ist zwar noch sicher, aber der Unterschied zwischen dem Preis, den sie für ihren eingespeisten Strom bekommt, und dem Preis, den sie für ihren Strombezug zahlt, ist enorm gewachsen. Es stellt sich die Frage, ob sie ihr Haus nicht besser mit dem eigenen Solarstrom versorgen sollte.
Dein Fall ist anders gelagert?
Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.
Lohnt sich der Aufwand für den Eigenverbrauch überhaupt?
Das hängt von Andreas individuellem Stromverbrauch ab. Je mehr Strom sie selbst verbrauchen kann, desto weniger muss sie teuer zukaufen. Eine grobe Überschlagsrechnung kann aber schnell zeigen, ob sich die Umstellung lohnt. Und es gibt ja auch noch andere Vorteile, wie z.B. die Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen.
Der Aha-Moment
Andrea rechnet nach: Für jede Kilowattstunde, die sie einspeist, bekommt sie beispielsweise 8 Cent. Gleichzeitig zahlt sie aber 35 Cent für jede Kilowattstunde, die sie aus dem Netz bezieht. Wenn sie also eine Kilowattstunde selbst verbraucht, spart sie 27 Cent! Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 4.000 kWh und einem Eigenverbrauch von 30% (also 1.200 kWh) wären das immerhin 324 Euro pro Jahr. Und das ist nur der Anfang.
Kann ich den Eigenverbrauch überhaupt so einfach erhöhen?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Eigenverbrauch zu erhöhen. Die einfachste ist, Stromfresser wie Waschmaschine und Trockner tagsüber laufen zu lassen, wenn die Sonne scheint. Wer mehr investieren möchte, kann über einen Batteriespeicher nachdenken, der den überschüssigen Strom speichert und bei Bedarf abgibt. Auch die Anschaffung einer Wallbox für ein Elektroauto kann den Eigenverbrauch deutlich steigern.
Die nächsten Schritte
Andrea beschließt, die Sache genauer zu untersuchen. Zuerst analysiert sie ihren Stromverbrauch. Wann verbraucht sie am meisten Strom? Gibt es Geräte, die sie gezielt tagsüber nutzen kann? Dann holt sie Angebote für einen Batteriespeicher und eine Wallbox ein. Sie informiert sich über Fördermöglichkeiten und lässt sich von einem Fachmann beraten. Am Ende entscheidet sie sich für eine Kombination aus intelligentem Energiemanagement und einem kleinen Batteriespeicher.
Unsicher bei der Umsetzung?
Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.
Eigenverbrauch lohnt sich!
Durch die Umstellung auf Eigenverbrauch und den zusätzlichen Batteriespeicher kann Andrea ihren Eigenverbrauch auf 60% steigern. Das spart ihr nicht nur rund 600 Euro Stromkosten pro Jahr, sondern macht sie auch unabhängiger von steigenden Strompreisen. Eine Win-Win-Situation!