Altanlagen-Check

Sabine, PV-Besitzerin

Sabine hat 2010 eine PV-Anlage installiert und fragt sich, ob ein Speicher sinnvoll ist.

PV-Anlage
Vor 2012
Einspeisevergütung
Hoch
Batteriespeicher
Interesse

Speicher sinnvoll?

Sabine hat eine alte PV-Anlage mit hoher Einspeisevergütung. Lohnt sich ein Batteriespeicher, um mehr Eigenverbrauch zu erzielen? Die Antwort ist komplex.

Einschätzung: Prüfung erforderlich!

Die Ausgangslage

Sabine erinnert sich noch gut an das Jahr 2010. Die Installation der PV-Anlage auf ihrem Dach war ein großer Schritt in Richtung Unabhängigkeit. Die Einspeisevergütung war damals sehr attraktiv, und über Jahre hinweg hat sich die Anlage gut rentiert. Doch die Zeiten ändern sich. Sabines Vergütung läuft bald aus, und sie überlegt, wie sie in Zukunft das Beste aus ihrer Anlage herausholen kann. Ein Batteriespeicher scheint eine logische Option, um den Eigenverbrauch zu erhöhen. Aber ist das wirklich so einfach?

Lohnt sich ein Speicher überhaupt noch?

Das ist die zentrale Frage. Bei neuen Anlagen rechnet sich ein Speicher oft, weil die Einspeisevergütung niedrig ist. Bei Altanlagen mit hoher Vergütung muss man genauer hinsehen. Der Speicher reduziert zwar die eingespeiste Menge, aber erhöht den Eigenverbrauch. Ob das wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt von mehreren Faktoren ab.

Die sinkende Vergütung

Der Knackpunkt ist die auslaufende Einspeisevergütung. Solange Sabine eine hohe Vergütung für jede eingespeiste Kilowattstunde erhält, ist es finanziell oft sinnvoller, den Strom ins Netz zu speisen, statt ihn selbst zu verbrauchen oder in einem Speicher zu lagern. Aber was passiert, wenn die Vergütung deutlich sinkt oder ganz wegfällt? Dann wird der Eigenverbrauch attraktiver, denn jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart den teuren Bezug aus dem Netz.

Dein Fall ist anders gelagert?

Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.

Kann ich die Anlage nicht einfach so weiterlaufen lassen?

Theoretisch ja. Aber dann erhält Sabine nur noch eine sehr geringe Vergütung für den eingespeisten Strom – oft nur wenige Cent pro Kilowattstunde. Das lohnt sich kaum. Deshalb ist es wichtig, sich jetzt Gedanken über Alternativen zu machen. Ein Batteriespeicher ist eine davon, aber es gibt auch andere Optionen.

Die Kosten-Nutzen-Rechnung

Die Entscheidung für oder gegen einen Batteriespeicher hängt stark von Sabines individuellen Verbrauchsverhalten ab. Verbraucht sie viel Strom, wenn die Sonne scheint? Oder eher abends, wenn die PV-Anlage keinen Strom mehr produziert? Ein Batteriespeicher kann helfen, den Solarstrom auch dann zu nutzen, wenn er gebraucht wird. Allerdings muss man die Kosten für den Speicher gegen die Einsparungen durch den erhöhten Eigenverbrauch aufrechnen. Die Gestehungskosten für PV-Strom vom eigenen Dach liegen bei etwa 8-12 Cent/kWh. Strom aus dem Netz ist deutlich teurer.

Gibt es Alternativen zum Batteriespeicher?

Ja, durchaus. Eine Möglichkeit ist, den Stromverbrauch stärker an die PV-Produktion anzupassen. Das bedeutet, Geräte wie Waschmaschine oder Spülmaschine dann einzuschalten, wenn die Sonne scheint. Auch die Anschaffung eines Elektroautos kann sinnvoll sein, da dieses tagsüber geladen werden kann. Und natürlich kann Sabine auch weiterhin Strom ins Netz einspeisen, auch wenn die Vergütung geringer ist.

Die nächsten Schritte

Sabine sollte ihren Stromverbrauch genau analysieren. Wann verbraucht sie wie viel Strom? Wie viel Strom speist sie aktuell ins Netz ein? Auf Basis dieser Daten kann sie berechnen, ob sich ein Batteriespeicher für sie lohnt. Auch ein Gespräch mit einem Energieberater kann hilfreich sein, um die verschiedenen Optionen zu bewerten und die beste Lösung für ihre Situation zu finden. Ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von 5-10 kWh kann den Eigenverbrauch um 40-60% steigern.

Unsicher bei der Umsetzung?

Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.

Individuelle Entscheidung

Ob sich ein Batteriespeicher für Sabine lohnt, hängt von ihrem individuellen Stromverbrauch und der Höhe der zukünftigen Einspeisevergütung ab. Eine genaue Analyse und Beratung sind entscheidend. Im besten Fall kann Sabine durch einen Speicher ihren Eigenverbrauch deutlich erhöhen und ihre Stromkosten um 200-400€ pro Jahr senken.

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