Teure Wärme
Altbau saniert, Wärmepumpe installiert, Stromkosten explodieren
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Stromfresser Wärmepumpe
Sabine hat ihren Altbau saniert und eine Wärmepumpe einbauen lassen. Doch die Stromrechnung ist explodiert. Was kann sie tun, um die Kosten zu senken?
Der Traum vom warmen Zuhause
Sabine und ihr Mann Thomas haben sich vor fünf Jahren einen Traum erfüllt: Ein altes Haus auf dem Land, mit großem Garten und viel Platz für die Familie. Das Haus hatte zwar Charme, aber auch ein Problem: Eine ineffiziente Ölheizung. Nach langem Überlegen entschieden sie sich für eine moderne Wärmepumpe. Ein großer Schritt, auch finanziell. Doch sie waren überzeugt, dass es sich langfristig lohnen würde – sowohl für den Geldbeutel als auch für die Umwelt.
Hätte der Installateur nicht beraten müssen?
Natürlich sollte ein guter Installateur auf die potenziellen Stromkosten hinweisen. Allerdings liegt die Verantwortung für die Wahl des passenden Stromtarifs und die Optimierung des Verbrauchs letztendlich beim Hausbesitzer. Es lohnt sich, Angebote zu vergleichen und sich unabhängig beraten zu lassen.
Die böse Überraschung
Nach der Installation kam die Ernüchterung. Die monatlichen Stromkosten waren deutlich höher als erwartet. Sabine und Thomas hatten zwar mit höheren Ausgaben gerechnet, aber die tatsächliche Summe übertraf alle Befürchtungen. Schnell wurde klar: Die Wärmepumpe verbrauchte viel mehr Strom als prognostiziert. Besonders im Winter, wenn es draußen kalt war, stieg der Verbrauch rapide an. Die Freude über die neue Heizung wich der Sorge um die Finanzen.
Dein Fall ist anders gelagert?
Nicht jede Situation passt in ein Schema. Unser Energie-Assistent kennt dieses Szenario und kann auf Abweichungen eingehen.
Heißt das, eine Wärmepumpe lohnt sich gar nicht?
Doch, grundsätzlich schon. Wärmepumpen sind eine effiziente und umweltfreundliche Heizmethode. Allerdings ist der Stromverbrauch stark von Faktoren wie der Dämmung des Hauses, der Größe der Heizflächen und dem individuellen Heizverhalten abhängig. Eine genaue Analyse des Verbrauchs ist wichtig, um Einsparpotenziale zu erkennen.
Die teure Grundversorgung
Auf der Suche nach einer Lösung stieß Sabine auf das Thema Stromtarife für Wärmepumpen. Sie stellte fest, dass sie immer noch im teuren Grundversorgungstarif war. Erst 2024, im Gespräch mit einem Freund, erfuhr sie von den Möglichkeiten, durch einen speziellen Wärmepumpentarif und die Anmeldung nach §14a EnWG bares Geld zu sparen. Die hohen Stromkosten waren also nicht nur dem Verbrauch der Wärmepumpe geschuldet, sondern auch einem ungünstigen Tarif.
Ist ein Tarifwechsel nicht total kompliziert?
Im Prinzip nicht. Der Wechsel zu einem anderen Stromanbieter ist heutzutage einfacher als früher. Online-Vergleichsportale helfen, den passenden Tarif zu finden. Wichtig ist, die Kündigungsfristen des alten Vertrags zu beachten und den neuen Anbieter rechtzeitig zu beauftragen.
Der Weg zur Kostenbremse
Sabine recherchierte gründlich und fand einen günstigeren Stromtarif speziell für Wärmepumpen. Zusätzlich meldete sie ihre Wärmepumpe beim Netzbetreiber nach §14a EnWG an. Dadurch erhielt sie eine Reduzierung der Netzentgelte. Sie verglich die Optionen: Entweder eine pauschale Reduzierung (Modul 1) oder eine prozentuale Reduzierung des Arbeitspreises (Modul 2). Da sie keinen Batteriespeicher oder Wallbox hat, war die pauschale Reduzierung für sie die bessere Wahl. Die Anmeldung war unkompliziert und erfolgte online.
Unsicher bei der Umsetzung?
Die Schritte sind klar, aber du weißt nicht, wo anfangen? Der Assistent begleitet dich durch den Prozess.
Endlich Entlastung!
Durch den Tarifwechsel und die Anmeldung nach §14a konnte Sabine ihre monatlichen Stromkosten um rund 150 Euro senken. Das entspricht einer jährlichen Ersparnis von 1.800 Euro! Endlich konnte sie wieder beruhigt schlafen und die Wärme ihres Zuhauses genießen, ohne ständig an die hohen Stromkosten denken zu müssen.